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Standort

Abläufe digitalisieren in Haiger

Haiger ist mein Standort — und der Ort, an dem ich die meisten Betriebe persönlich kenne. Der kurze Weg ist hier kein Werbeversprechen, sondern Alltag.

Die Betriebe vor Ort

Haiger ist stärker industriell geprägt, als seine Größe vermuten lässt. Neben etablierten Metall- und Kunststoffverarbeitern sitzen hier viele Zulieferer und ein solides Handwerk. Typisch sind inhabergeführte Betriebe zwischen zehn und zweihundert Mitarbeitenden — groß genug, dass Abläufe komplex werden, aber ohne die IT-Abteilung, die ein Konzern für solche Themen hätte.

Wo es klemmt

Gerade in dieser Größe entsteht die klassische Excel-Landschaft: Eine Datei für die Planung, eine für die Nachweise, eine für die Auftragsübersicht, alle über Jahre gewachsen und an einzelne Personen gebunden. Es läuft, aber es ist fragil, und niemand hat den Kopf frei, das aufzuräumen.

Ein konkretes Beispiel

Ein Zulieferer mit rund vierzig Mitarbeitenden führte seine gesamte Auftragssteuerung in einer einzigen Tabelle, die morgens nur einer öffnen durfte. Wir haben den Kern schrittweise in eine Form gebracht, in der mehrere gleichzeitig arbeiten, ohne sich gegenseitig zu blockieren — und ohne dass die Leute eine neue Software lernen mussten, die sich fremd anfühlt. Weil ich vor Ort war, ging das in Terminen, die zwischen zwei Aufträge passten, statt in einem großen Projekt.

Kurz erzählen, wo im Betrieb täglich Zeit verloren geht — der erste Blick darauf kostet nichts.

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